Journalismus Lab-Biodiversität


Der Erhalt von Biodiversität und Klimaschutz sind die zentralen Aufgaben unserer Zeit. Doch während das Klima medial präsent ist, rückt die biologische Vielfalt  in der Berichterstattung oft in den Hintergrund – ein besorgniserregender Trend. Dabei sind ökologische Stabilität und wirtschaftlichen Zusammenhänge untrennbar miteinander verknüpft.

Mit dem Journalismus-Lab Biodiversität stärken wir Tiefe und Qualität der Berichterstattung. Wir fördern  erfahrene, freie Journalistinnen und Journalisten dabei, komplexe Zusammenhänge zwischen Natur und Wirtschaft verständlich aufzubereiten. .  In Zeiten von Informationsflut und ökonomischen Druck ist qualitätsorientierter Journalismus essenziell: Er liefert geprüfte Fakten, regt gesellschaftliche Debatten an und stärkt so demokratische Strukturen.

Die Leitfragen der Recherchen für 2026 sind:

  • Soll der Wert der Natur künftig in Betriebs- und Volkswirtschaft integriert werden?
  • Welche belastbaren Lösungen und Projekte gibt es, um den Schutz der Natur ökonomisch tragfähig zu machen?
  • Welche kritischen Lehren lassen sich aus bisherigen Versuchen dazu ziehen?
  • Und welche Denkweisen konkurrieren in Politik, Wirtschaft und bei Verbrauchern zum Wert der Natur?

Unser Projekt- und Umsetzungspartner ist die gemeinnützige Riff freie Medien GmbH. Sie fördert hervorragende, professionelle Journalistinnen und Journalisten, die freiberuflich für Medien mit bundesweiter oder regionaler Reichweite arbeiten. Die Projektleitung liegt bei dem renommierten und vielfach ausgezeichneten Wissenschaftsjournalisten Christian Schwägerl (u.a. FAZ; Yale E360, Spiegel). Seit 2015 hat er die RiffReporter eG und die Riff freie Medien gGmbH gegründet und aufgebaut.

 



Programmleitung

Pia Puljanic


Bildnachweise:

01. Bild: Quelle: © Unsplash / James Wheeler